Die Füße – unser Fundament

Liebe Leute,

schaut man sich meine Marathonzeiten der letzten Ironman-Veranstaltungen an, zeigt sich relativ deutlich, wo bei mir der Hund begraben liegt. Beim Laufen! Weder in Roth 2013 (5:19 h) noch in Zürich (4:29 h) und auf Mallorca (4:52 h) konnte ich einen Marathon durchlaufen. In das Rennen in Roth bin ich damals mit 100 Laufkilometern gegangen, vor Zürich und Mallorca konnte ich ebenfalls mehrere Monate gar nicht laufen. Grund war die hartnäckige Schienbeinverletzung, die mich auch schon den Start in Frankfurt 2012 gekostet hat. Während ich das Rennen damals komplett abgesagt habe, wollte ich in Roth unbedingt ins Ziel kommen. Ob das nun clever war oder nicht, steht auf einem anderen Blatt Papier. Es war trotz langer Wanderung ab Kilometer 15 ein großer Spaß.

Viel wichtiger war es aber damals, die richtigen Schritte einzuleiten, um das Thema Schienbein langfristig in den Griff zu bekommen. Ich hatte damit große Probleme, die sich leider nicht auf eine konkrete Ursache zurückführen lassen. Viel Zeit und Geld habe ich investiert, um die Symptome zu bekämpfen und gleichzeitig wollte ich in der Zukunft weitere Fehler verhindern. Krafttraining, Streching und Pflege der Muskulatur und Strukturen mit einer Black Roll wurden mir von meiner Physiotherapeutin Daniela Rakowski empfohlen, die ich leider viel zu spät „gefunden“ habe. Sie hat maßgeblichen Anteil daran, dass ich die Wettkämpfe in Zürich und auf Mallorca überhaupt bestreiten konnte. Vermutlich wäre es gar nicht so weit gekommen, hätte ich mich schon früher von Daniela behandeln lassen und auf ihre Ratschläge gehört. Bei diesen Trainingsumfängen ist es wohl üblich, dass es hier und da mal zwickt und ich bin froh, dass ich hier kompetente Unterstützung habe. Vielen Dank Daniela!

Fackler Messung 18.10.2013

Die erste Messung zeigt insbesonder beim linken Fuß ein konfuses Bild

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war mein Kontakt zu IOS-Technik, aus dem sich mittlerweile eine tolle Partnerschaft gebildet hat. Wer mich kennt, der weiß, dass ich keine Dinge weiterempfehlen würde, wenn ich nicht selbst davon hundertprozentig überzeugt bin. Von dem Konzept und den Einlagen von IOS-Technik bin ich jedoch hunderprozentig überzeugt und ich freue mich, dass das gute Gefühl und die Entwicklung jetzt bunt auf weiß (siehe die beiden Bilder links) für jeden nachzuvollziehen ist. Die Entwicklung, die sich an den beiden Bildern erkennen lässt, hätte ich offen und ehrlich gesagt selbst in dieser Form nicht erwartet. Die Tests wurden im Abstand von 8 Monaten gemacht und zwar unter völlig identischen Bedingungen. Herr Klapdor selbst, geschäftsführender Gesellschafter und Unternehmensgründer, hat die Untersuchung nicht nur selbst übernommen, sondern im Nachgang auch noch ein paar Zeilen geschrieben:

 

 

Fackler Messung 24.10.2014

Deutliche Verbesserung nach 8 Monaten sind auf den ersten Blick zu erkennen

M. Fackler zeigte bei seiner ersten Untersuchung in der Laufdynamik in der Abschlussphase eine deutliche Sprunggelenkspronation links mit Vorfußabduktion. Dadurch bedingt auch mehr funktionellen Schiefstand im Beckenbereich. M. Fackler war zum Zeitpunkt der Analyse in einem akuten Schmerzzustand. (Schienbeinkantensyndrom). Dies führte zu einer Schonhaltung auf der linken Seite. Diesbezüglich haben wir die Versorgung asymmetrisch vorgenommen, d.h. sowohl die wichtige Versorgung über den Alltag und die Sportversorgung im Laufschuh +  in der speziellen Bike-Carbon-Versorgung, links mehr axiale Aufrichtung im Sprunggelenk. Um die Muskelkette im aktiven Zustand nicht nur zu entlasten, sondern die Muskelkette zu aktivieren.

Wir haben nach ca. 6-8 Wochen nach der Versorgung das erste Feedback von M. Fackler eingeholt. M. Fackler war auf dem Weg schmerzfrei zu werden und konnte dadurch seine Sportaktivitäten deutlich wieder steigern.

Rund acht Monate später besuchte uns M. Fackler wieder, um sich erneut vermessen und um neue Schuheinlagen anzufertigen zu lassen. In der gleichen Laufanalyse zeigte sich in allen Laufzyklen eine deutliche Verbesserung in der Struktur. Es waren keine beschleunigten Pronationswerte im Video und Slow Motion mehr zu erkennen. Die pedografische Darstellung zeigte auch da eine Synchronisierung der Fußseiten und von der damaligen pedografischen nicht sichtbaren Gewölbestruktur zur deutlichen Gewölbesichtbarkeit (Gewölbestrukturaufrichtung). Einen funktionellen Beckenschiefstand konnte man in der zweiten Untersuchung nicht mehr erkennen. Wir werden die neuen Einlagen diesbezüglich in der Achsenkorrektur deutlich symmetrischer fertigen. 

Fazit: Es war ein wichtiger Termin. Durch unsere Erfahrungen im Spitzensport wissen wir, dass sich die Füße in der Struktur verbessern und somit eine regelmäßige Anpassung der Einlagen an die Füße notwendig ist

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Aller guten Dinge sind drei: FEET-BACK Sport, FEET-BACK Bike und die Alltagseinlage PREMIUM

Was sich für mich ziemlich kompliziert anhört, für Euch ja vielleicht auch, ist für mich auf dem Bild eindrucksvoll zu erkennen. Die Füße und damit das Fundament meines Körpers entwickeln sich, dank der Einlagen von IOS-Technik, in eine tolle Richtung. Ein Fußgewölbe ist mittlerweile deutlich zu erkennen und die Druckverteilung sieht ebenfalls massiv verbessert aus. Ich bin extrem zufrieden mit dem Ergebnis und ich kann nur jedem empfehlen, ob Leitungssportler oder nicht, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Schließlich sollen uns die Füße ein Leben lang tragen. Im Übrigen nutze ich sowohl beim Radfahren (FEET-BACK Bike) als auch im Alltag (PREMIUM) und natürlich auch beim Laufen (FEET-BACK Sport) spezielle Einlagen und trage diese mit absoluter Konsequenz. Ich bin schon sehr gespannt auf die nächste Untersuchung und hoffe, dass ich dann noch weitere Verbesserungen erzielen kann.

Mittlerweile hat sich mit IOS-Technik eine tolle Zusammenarbeit entwickelt und ich bin froh, einen solch kompetenten Partner an meiner Seite zu haben. Ich hoffe und bin mir ziemlich sicher, dass ich das Vertrauen am 26. September mit einem tollen Wettkampf auf Mallorca zurückzahlen kann.

Viele Grüße
Euer Matthias

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